Timelapse Zeitraffer Videos selbst erstellen

Immer häufiger sieht man Werbungen oder Videoclips mit Zeitraffer-Effekten. Natürlich könnte man zu diesem Zweck einfach ein Video drehen und dieses später schneller abspielen. Doch mit einer Digitalen Spiegelreflexkamera oder einer spiegellosen Systemkamera gelingen Timelapse-Videos viel besser. In diesem Tutorial stellen wir alle wichtigen Tipps zusammen.

Zeitraffer-/Timelapse-Videos

Einleitung

Ein Timelapse-Video (engl. für Zeitraffer) wird aus einer Serie von Einzelbildern erstellt. Je nach Art und Geschwindigkeit der Veränderung im Motiv (z.B. Sonnenuntergang oder Passanten auf Platz) schwankt das Intervall der Aufnahmen, z.B. eine Aufnahme alle 5 oder 10 Sekunden. Die einzelnen Bilder werden später als Video mit 24 oder 30 Bildern pro Sekunde wiedergegeben. So ergibt sich der Zeitraffer-Effekt.

Welche Kameras sind für Timelapse/Zeitraffer-Videos geeignet?

Welche Kameras sind für Timelapse/Zeitraffer-Videos geeignet?

Zeitraffer-Aufnahmen können grundsätzlich mit jeder Kamera erstellt werden. Am besten gelingen die Bilder-Serien mit der Timer-Funktion oder mit einem externen Auslöser mit Timer. Aber auch mit Webcams können mit geeigneter Software Serienaufnahmen erstellt werden.

DSLRs – Digitale Spiegelreflexkameras
DSLRs sind für Timelapse-Aufnahmen gut geeignet, da i.d.R. alle erforderlichen Aufnahmeparameter genau gesteuert werden können. Viele hochwertige DSLRs besitzen einen eingebauten Timer, aber auch alle anderen DSLRs können mit einem externen kabelgebundenen Timer oder Funk-Auslöser gesteuert werden. Besonders geeignet sind DSLRs mit fixierbarem Spiegel.

Systemkameras
Kompakte Kameras mit Wechselobjektiven wie Olympus/Panasonic MFTs, Sony NEX, etc. sind sehr gut für Timelapse-Aufnahmen geeignet, da hier kein Spiegel hochklappt. Die Einstellmöglichkeiten sind ähnlich umfangreich wie bei DSLRs. Allerdings wird meist ein externer Auslöser/Timer benötigt.

Bridge- und Kompaktkameras
Die meisten Kompakten können nicht wirklich manuell gesteuert werden. Höherwertige Kompaktkameras wie die Panasonic Lumix LX Modelle können jedoch zumindest extern ausgelöst werden, einige Modell, z.B. die Ricoh GX200 verfügen über einen eingebauten Timer.
Eine Besonderheit sind Canon-Kameras der PowerShot- und Ixus-Reihe. Mit der Software CHDK kann man ihre Firmware und damit ihren Funktionsumfang erheblich erweitern: sie können RAW speichern und per USB ferngesteuert werden. Außerdem können sie sehr komplexe Skripts ausführen, etwa “mache jeden Tag zwischen 5:30 und 7:30 im Intervall von 10 Sekunden eine Aufnahme”. Damit sind Canon Kompaktkameras erste Wahl für komplexe Zeitraffer-Projekte!
Canon-Kompaktkameras mit CHDK-Firmware-Erweiterung eignen sich perfekt für Timelapse-/Zeitraffer
Im deutschsprachigen CHDK-Forum wird die Software erläutert, außerdem stehen viele Skripts zur Verfügung.

Action-Kameras
Auch einige Helm-Kameras wie die GO PRO Hero 2 besitzen einen eingebauten Timer für Intervallaufnahmen und sind somit für Timelapse-/Zeitraffer-Videos geeignet. Aufgrund der speziellen Bauart sind hier jedoch nur sehr wenige Einstellungen möglich, dafür bieten Actionkameras teils extreme Bildwinkel. Zudem sind als Zubehör Unterwassergehäuse sowie Halterungen für jede erdenkliche Montagesituation verfügbar.
Timelapse Aufnahmen mit Actionkameras

iPhones und andere Smartphones
Wie sollte es anders sein: auch mit einem iPhone können mit APPs wie Zeitrafferkamera HD automatisch Timelapse-Animationen erstellt werden. Je nach Telefon & Betriebssystem werden SD- oder HD-Aufnahmen unterstützt, die Apps verfügen z.T. über viele Einstellungen wie Belichtungs- und Fokusfixierung.

Webcams
Insbesondere für Aufnahmeserien über längere Zeiträume, z.B. um den Verlauf der Jahreszeiten oder den Fortschritt einer Baustelle zu dokumentieren eignen sich Webcams. Ihre Bilder sind ggf. nicht so hochwertig wie die reiner Fotokameras, dafür arbeiten sie je nach Software mehr oder minder autark. Zudem gibt es für die Objektüberwachung fernsteuerbare Modelle mit WLAN oder IP-Verbindung.

Video-Kameras
Auch normale Filmkameras sind geeignet, hier können in der regulären Video-Nachbearbeitung Zeitraffer-Effekte erzeugt werden.

Was ist der richtige Standort für Timelapse/Zeitraffer-Aufnahmen?

Was ist der richtige Standort für Timelapse/Zeitraffer-Aufnahmen?

Der richtige Standort für eine Zeitraffer-Aufnahme hängt in erster Linie von der Gestaltungsabsicht ab. Man sollte aber beachten, dass sich Bewegungen in der Nähe der Kamera im Bild stärker auswirken weiter entfernte Bewegungen. Deshalb sollte ggf. ein Standort gewählt werden, bei dem zwischen der Kamera und beweglichen Motiven ein gewisser Abstand herrscht. Ein Passant, der nah an der Kamera vorbeiläuft, ist z.B. bei einem Belichtungsintervall von 10 Sek. u.U. gar nicht zu sehen, während er aus einiger Entfernung aufgenommen in mehreren Frames erscheint und so dem Zeitraffer Leben einhaucht.
Handelt es sich um eine Bilderreihe mit veränderlichen Lichtverhältnissen, etwa beim Übergang von Tag zu Nacht, wird eine automatische Belichtung der einzelnen Aufnahmen erforderlich. In diesem Fall sollten im Vordergrund keine Passanten oder Autos durchs Bild laufen bzw. fahren, da diese zu sehr großen Abweichungen der Belichtung führen können, was später nur schwer zu korrigieren ist.

Die richtigen Kameraeinstellungen für Timelapse-Zeitraffer-Aufnahmen

Die richtigen Kameraeinstellungen für Timelapse-Zeitraffer-Aufnahmen

Wenn sich die Lichtverhältnisse während der Aufnahmeserie nicht wesentlich ändern, ist die manuelle Belichtungseinstellung (Modus “M”) die erste Wahl. Hier empfiehlt sich eine der Motivserie angemessene Belichtungszeit, um die einzelnen Bilder korrekt einzufrieren oder verwaschen zu lassen.

Automatische Belichtung von Timelapse-Bilderserien
Bei langen Serien mit veränderlicher Lichtsituation ist es sinnvoll, die Belichtung über die gesamte Zeit automatisch anzupassen. Die Belichtung sollte dabei über die Zeit und die ISO verändert werden, da sich mit der Blende immer auch die Tiefenschärfe ändert. Für Timelapse-Aufnahmen bzw. Belichtungsserien mit Schwankungen der Lichtverhältnisse ist deshalb der Modus Blendenpriorität (Modus A) zu empfehlen. Beim kompletten Übergang von Tag zu Nacht (und andersherum) kann ist es ratsam, für die jeweiligen Endstellungen vorher zu testen, da die reine Veränderung der Belichtungs-Zeit schnell an ihre Grenzen gerät. Ggf. ist eine veränderliche ISO hilfreich.

Die richtige Blende für Timelapse-Aufnahmen
Aus fotografischer Sicht ist die richtige Blende von der gewünschten Tiefenschärfe abhängig. Da bei jedem Bild jedoch von der Arbeitsblende mehr oder minder genau auf die eingestellte Blende geschlossen wird, kann es ggf. sinnvoll sein, mit offener Blende zu fotografieren, um ungewollte Schwankungen der Tiefenschärfe zu vermeiden. Bei Objektiven mit manueller Blendeneinstellung über einen Blendenring kann auch eine andere Blende eingestellt werden.
Insbesondere bei Kameras mit kleinem Sensor sollte keine zu kleine Blende verwendet werden, da hier aufgrund von Beugungseffekten die Schärfe wieder stark abnimmt. Optimal sind Werte zwischen 5,6 und 8.

Der richtige Fokus-Modus für Timelapse-Aufnahmen
Für alle Kameras empfiehlt es sich manuell zu fokussieren bzw. den Autofokus nach dem Fokussieren zu deaktivieren. Dies spart Strom und verhindert insbesondere ein “Pumpen” des Bildes durch unterschiedliche Schärfeebenen.

Hyperfokal Fokussieren
Bei Landschaftsaufnahmen kann durch hyperfokales Fokussieren der scharf abbildbare Bereich vergrößert werden, alternativ kann eine kleinere Blende verwendet werden: Anstelle auf den Horizont bzw. auf “unendlich” zu fokussieren wird ein Punkt in ca. 1/3 der gewünschten Distanz scharfgestellt. Mehr dazu hier:

Mehr Schärfe im Bild durch hyperfokales Fokussieren

Ein praktisches Tool zur Berechnung der richtigen hyperfokalen Distanz ist der Tiefenschärfe-Rechner.

Das richtige Dateiformat für Bilderserien
Wenn ein ausreichend großer Speicherchip zur Verfügung steht ist es sinnvoll, alle Aufnahmen als RAW-Dateien aufzuzeichnen, ggf. auch als JPG + RAW. Bei Verwendung von RAW kann im Nachhinein die Farbtemperatur angepasst werden.

Das richtige Intervall für Timelapse-Aufnahmen
Die richtige Bildfrequenz für Zeitraffer-Aufnahmen ist von der Geschwindigkeit der Veränderung im Motiv, von der angestrebten Dauer und der Geschwindigkeit der Wiedergabe abhängig. Für eine flüssige Wiedergabe werden mindestens 24 Bilder pro Sekunde (fps) benötigt. Hier ein paar Richtwerte:

  • Vorüberziehende Wolken: ca. 5-15 Sek.
  • aufgehende Knospen/Blüten: ca. 30-60 Sek.
  • Menschen auf Platz ca. 1-5 Sek.
  • Sonnenaufgang/Sonnenuntergang ca. 5-15 Sek.
  • Jahreszeiten oder Bauprojekt ca. 1 Aufnahme/Stunde bis 1 Bild/Tag

Strom sparen
Bei längeren Aufnahmeserien ist der verfügbare Strom das limitierende Element. Deshalb sollten alle unnötigen Stromverbraucher deaktiviert werden: Autofokus, Display bzw. elektronischer Sucher, Vibrationsreduktion bzw. Bildstabilisator, Gesichtserkennung, GPS, Bildvoransicht, Fokus-Hilfen, etc.

Tipps für bessere Zeitraffer-Aufnahmen
Ein stabiles Stativ ist Pflicht, Mittelsäule nicht zu weit ausziehen.
Bei DSLRs sollte der Spiegel hochgeklappt werden, das spart Strom und vermeidet Vibrationen. Optische Sucher sollten abgedeckt werden, damit auf diesem Weg kein Licht auf den Sensor fallen kann.

Tools & Software für die Erstellung der Zeitraffer-/Timelapse-Videos

Tools & Software für die Erstellung der Zeitraffer-/Timelapse-Videos

Zeitrafferaufnahmen können mit Video-Schnitt-Software aus Bilder-Serien erstellt werden. Außerdem eignen sich Bildarchivierungs-Programme, die Diashows mit kurzen Bildfolgen als Film exportieren können. Zudem gibt es spezielle Tools, um Bilderserien in Timelapse-Videos umzuwandeln.

Kostenlose Software/Freeware für Windows zum Erstellen von Timelapse-Videos
Ein leistungsfähiges Tool zum automatischen Erstellen von Zeitraffer-Videos ist Picture 2 AVI. Das Programm unterstützt Webcams und bietet einige Effekte zur Nachbearbeitung an:

Ein umfassendes, ebenfalls kostenloses Tool ist Virtual Dub, ein kurzer Test dazu bei Chip.

Eine nochmals getunte Version von Virtual Dub ist VirtualDub Mod (hier der Link zu Netzwelt).

Die Freeware Images to Video unterstützt AVI/MPEG4, WMV, FLV, MOV und VP8:

Kostenlose Timelapse-Software für MAC
Für MAC-User existiert eine besonders einfache Lösung zum Erstellen von Timelapse-Videos. Das Programm TimeLapseAssembler erstellt aus einer Serie von JPGs automatisch ein Video. Dabei müssen nur die gewünschte Framerate, gewünschte Qualität und Video-Codec sowie eventuell eine Skalierung eingestellt werden:
Timelapse Assembler, MAC-Software für Zeitraffer im Tutorial von PERIMETRIK

Software für professionelle Timelapse/Zeitraffer-Videos
Mit den meisten professionellen Bildbearbeitungs- und Bildverwaltungsprogrammen können Bilderserien als Video exportiert werden. Besonders geeignet ist jedoch Adobe Lightroom (Download der Testversion), das den Zeitraffer-Film direkt aus RAW-Bildern erstellen kann. Dabei können mit der Freeware LRTimelapse sogar alle Parameter der RAW-Entwicklung einzeln animiert werden, z.B. Farbtemperatur, Bildausschnitt, Belichtung, etc. Dazu gibt es viele Tutorials, u.a. ein schnelles Tutorial für Zeitraffer mit Lightroom und LRTimelapse sowie eine ausführliche Anleitung zur Verwendung der Software LRTimelapse.
Auch für Apples Aperture existiert ein Plugin für den Export von Timelapse-Videos, jedoch können hier die Entwicklungsparameter nicht animiert werden.

Zeitraffer-Software für Webcams
Auch für die Erstellung von Zeitraffer-Videos mit Webcams gibt es eine All-in-One-Lösung: Picture 2 AVI (siehe oben).
Ein einfaches JAVA-Tool für Windows und Linux zum zeitgesteuerten Aufnehmen einzelner Bilder mit einer Webcam ist JCapture:
Einfaches Tool zum Aufnehmen von Bilderserien mit einer Webcam im Tutorial von PERIMETRIK

Auch mit dem in den Microsoft Power Toys enthaltenen Programm “Webcam Timershot” können Webcams direkt für die Erstellung von Timelapse-/Zeitraffer-Videos verwendet werden.

Tipps für den Export vorn Zeitraffer-Videos
Die Auflösung aktueller Fotokameras übertrifft die gängigen Videoformate. Allerdings lassen sich mit einer geeigneten Software wie Lightroom auch Videos in 4K Auflösung exportieren. Gerade tauchen die ersten Fernseher und Beamer auf, die diese Auflösung unterstützen.

All-in-One-Lösung

All-in-One-Lösung: Zeitraffer/Timelapse-Videos mit dem iPhone

Besonders komfortabel gelingen Timelapse-Videos mit dem iPhone. Es gibt mehrere Apps, die Intervall-Aufnahmen erstellen und daraus direkt Zeitraffer-Filme erstellen, z.B. Zeitrafferkamera HD. Wenn man kein spezielles iPhone-Stativ besitzt, hilft evtl. Haftpaste beim Ausrichten/Fixieren des Telefons.
All-in-One-Lösung zum Erstellen von Zeitraffer-/Timelapse-Videos: Zeitrafferkamera HD für iPhone

Tipps & Zubehör für Timelapse-/Zeitrafferaufnahmen

Tipps & Zubehör für Zeitrafferaufnahmen

Externe Stromversorgung
Für größere Bildserien oder Serien mit größeren Intervallen bzw. Zeitabständen zwischen den Aufnahmen sowie bei kalten Außentemperaturen empfiehlt sich eine möglichst leistungsstarke Stromversorgung. Dies kann je nach Kamera ein größerer Akku, ein Handgriff mit zusätzlichem Akku, ein Netzgerät oder KFZ-Adapter oder ein externer Akku sein. Mehr dazu bei Bernd Margotte

Externer Timer
Wir verwenden einen Funk-Fernauslöser mit Timer. Je nach Aufnahme-Situation kann der Auslöser auch direkt an die Kamera angeschlossen werden. Auf volle Batterien achten!

Checkliste Timelapse-/Zeitraffer-Aufnahmen

Checkliste Timelapse-/Zeitraffer-Aufnahmen

Vorbereitung

  • Volle Akkus
  • ausreichend große Speicherkarte
  • stabiles Stativ
  • wind- und wettergeschützter Aufnahmeort
  • Batterien im Auslöser checken

Kameraeinstellungen

  • richtige Auflösung, wenn möglich RAW
  • Bildausschnitt etwas größer wählen
  • manuell fokussieren, Autofokus aus
  • Belichtung auf M (für gleichbleibende Lichtverhältnisse) oder A (für veränderliche Lichtverhältnisse), kleinste (offene) Blende wählen oder feste Blende
  • Belichtungsmessung auf einem Spot, wo keiner reinlaufen kann oder Integral
  • ISO so wählen, dass genügend Spielraum bei der Belichtungszeit bleibt
  • Bildfrequenz einstellen, besser kürzer für flüssige Wiedergabe
  • Nur DSLR: Spiegel hochklappen, ggf. optischen Sucher abdecken
  • Alle unnötigen Stromverbraucher abschalten

Links

Weblinks zu Timelapse-/Zeitraffer-Aufnahmen

  • Beispiel-Videos auf VIMEO

Abschließend noch ein Beispiel für eine Stop-Motion Animation als Timelapse/Zeitraffer:

Wie sind Eure Erfahrungen? Bitte schreibt Eure Fragen, Tipps & Tricks in die Kommentare.

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Über den Autor

jensoweber

Dipl.-Ing. und Architekt – liebt das Web & die Fotografie. Begeistert von Trends & Technik, erfreut an Dingen die das Leben einfacher machen. Geprägt vom Bauhaus & der Bauhaus-Uni Weimar.

21 Kommentares

  1. Vanja - 20. Januar 2014

    Ja meistens ist es aber so, vor allem in der Natur, dass sich die Lichtverhältnisse ständig ändern, und dann gilt es flexibel zu werden. Allerdings beträgt die Vorbereitungszeit für die Erstellung eines guten Zeitraffervideos eine Menge Zeit. Vor allem dann, wenn man keine Erfahrung auf dem Terrain hat. Der Beitrag hier zeigt nicht nur die wichtigsten Punkte, sondern dringt tiefer in die Materie ein. Leider sind nur wenige Artikel im fotografischen Bereich derart ausführlich verfasst. Das Wort Mehrwert wird gerne benutzt, kommt allerdings selten zum Tragen. Eine rühmliche Ausnahme ist dieser Artikel hier. Nach den langen Ausführungen wird am Schluss noch einmal eine Checkliste mit den wichtigsten Merkmalen angeboten. Richtig professionell und gut gemacht.

  2. Hermann - 5. November 2013

    Dein Artikel ist mir heute beim Surfen aufgefallen – toller interessanter Beitrag!

    Da komme ich mit Sicherheit des öfteren vorbei auf Deinem Blog.

    Ich werde Deinen Blog weiterempfehlen, vielen Dank für die Infos.

    Schöne Grüße
    Hermann

  3. Andreas - 31. Juli 2013

    Danke. Vor allem für die Softwarehinweise!!
    Der Moviemaker funktionierte ja eigentlich unter Windows mal ganz gut, hat aber mittlerweile leider Speicherprobleme. (%!§§% MS!).

  4. Jochen Schmidt - 4. Februar 2013

    Wir haben schöne neue Beispiele gefunden!

  5. Dirk Pfuhl - 11. Oktober 2012

    Ein sehr umfassend und gut gemachtes Tutorial!

    An einer Stelle bin ich jedoch ganz anderer Meinung: Die Belichtung muss bei allem was draußen unter wechselnden Lichtverhältnissen aufgenommen werden soll zwingend manuell eingestellt werden.

    Von einem Einzelbild zum nächsten wechselnde Lichtverhältnisse sind m.E. eines der Hauptprobleme bei Intervallaufnahmen. Bei Landschaftsaufnahmen sorgt z.B. Wolkenzug für unterschiedliche Schatten im Bild oder die ziehende Sonne verändert im Verlauf der Aufnahme die gesamte Lichtsituation. Überlässt man nun die Belichtung der Kameraautomatik, erhält man unvermeidlich direkt aufeinanderfolgende unterschiedlich belichtete Einzelbilder. Im fertigen Film entsteht so ein unangenehmes Helligkeitsflickern – ein no go.
    Zwar gibt es Nachbearbeitungsmöglichkeiten, wie z.B. mit LRTimelapse, die haben aber ihre Grenzen. Von vornherein vermeiden lässt sich Flickern nur durch konstante Belichtung über die gesamte Aufnahmesequenz. Die Zeitrafferaufnahme von Sonnenuntergängen mit im Verlauf angepasster Belichtung, ist mit Fotoapparaten praktisch nicht möglich. Hier sollte man besser zur normalen Videokamera greifen.

    Zum vermeiden des Helligkeitsflickerns bei der Aufnahme habe ich übrigens gerade einen kleinen Artikel geschrieben: http://www.dirkpfuhl.de/2049-zeitraffer-mit-der-dslr-teil-2-flicker-und-deflicker/

  6. Martin Ademeit - 9. Oktober 2012

    Danke für die super Seite.
    Tolle Hinweise.
    Gruß,Martin

  7. Jens - 22. September 2012

    Hi, ich hab mir eine GoPro hero2 geholt und möchte (auch zu Werbezwecken) Zeitrafferaufnahmen von Baumpflegearbeiten machen.
    Eine Frage an Marc – wie funktioniert das mit den Modulen für die GoPro und wo bekomm ich die.
    Ein beispiel für mein Vorhaben bei Youtube. Hier wurde unsere Arbeit vom Kunden aufgenommen und dieser Kurzfilm entstand. Ich möchte dies auf möglichst einfachem wege durchführen, vieleicht habt ihr ja Tips …. Vielen Dank http://www.youtube.com/watch?v=46p2OFn76g8

    • Benjamin - 27. September 2012

      Hallo,
      die GoPro hat bereits ein Invervallometer eingebaut. Im Handbuch steht, wie Du die Einstellung vornimmst.
      Ich habe das bereits einige Male gemacht – die Aufnahmen werden eigentlich ganz nett, nur ist die Bildqualität bei Dunkelheit sehr gering…

      @Jens Oliver: Vielen Dank für die tolle Anleitung!

      Grüße,
      Benjamin

  8. Frank Kleemann - 3. Juli 2012

    besten dank für Ihre Antwort mit der ausführlichen Beschreibung auf der Forumseite.
    Wenn ich es richtig verstanden habe, raten Sie von einer Webcam komplett ab, wenn überhaupt dann eine WLan Überwachungskamera, die direkt in den PC überträgt.

    Die Fotokameras machen ja auch nur Sinn, wenn man einen Timer hat, um Platz auf der Speicherkarte zu sparen, da der Zugang zur Kamera auf dem Dach schwierig ist und mit jedem Tausch die Gefahr der Positionsänderung besteht.
    Am besten doch ne Spiegelreflex mit anschließbaren Timer (ich habe ne Canon EOS 1000D). Die Batterie des Timers (Twin1 ISR von Seculine) reicht laut Beschreibung 2 Monate. Da müssten wir aber noch ein Gehäuse bauen, um es Regensicher zu machen.
    Die Alternative mit der Powershot und dem CHDK hört sich interessant an:
    - die Powershot A720 IS scheint gerade nicht verfügbar (Amazon) – gibt es ne Alternative, für die es aber auch ein Akku-Adapter als Netzteil zur Stromversorgung gibt und ein guten Weitwinkel besitzt
    - Das CHDK scheint für mich als Laie diesbezüglich sehr kompliziert zu sein, ist die Anwendung einfach und sicher?

    Die Ricoh Kameras sind leider nach erster Suche recht teuer oder haben keine Akku-Adapter als Netzteil zur Stromversorgung zu kaufen (soweit ich auf die Schnelle das herausfinden konnte).

    Leider ist mein größtes Problem die Zeit, eigentlich rücken die Bauarbeiter schon, sodass wir spätestens am Montag anfangen müssen. So bleibt uns zum auswählen und testen kaum Zeit….

    Danke Schön für Ihre Zeit und Tipps schon jetzt — wenn alles klappt, können wir gerne einen Link posten.

    Ich habe leider nur zwei “alte” GoPro Heros, sodass die neue Funktion bei mir nur als Fernbedienung klappt, jedoch nicht als Stream auf den PC (das dauert aber nach meinem Wissen auch noch etwas, bis es wirklich einsetzbar ist).

    Mit besten Grüßen,
    Frank aus Berlin

    PS: Danke für die inzwischen erneute neue schnelle Antwort — ich glaube, ich probiers mit dem von Ihnen empholenen Go Pro Time Controller Modul http://cam-do.com/GoProTimeController.html

    • Frank Kleemann - 14. März 2013

      Hallo,
      es hat eine Zeit gedauert, aber jetzt haben wir den Zeitrafferfilm fertig, den wir am Ende mit der GoPro Hero und dem zusätzlichen Modul von Cam-do produziert haben. Die Aufnahmezeit war insgesamt etwa drei Monate, währenddessen haben wir die Intervallaufnahmezeit zwischen 2 Minuten und 15 Minuten je nach Position variiert.
      Um die Kamera und den Chip vor Regen zu schützen, am besten das Gehäuse mit Monitorerweiterung nutzen. Ein verrutschen der Kamera innerhalb des Gehäuses ist eigentlich ausgeschlossen, da das Stromkabel über USB-Anschluss (kleines Loch bohren und gut abdichten!) die Kamera gut in Position hält.
      Um auch die Planungsphase des Neubaus zu dokumentieren, haben wir den Beginn zusätzlich animiert.

      Zu sehen ist das Ergebnis hier: http://www.youtube.com/user/frankundfreifilm

      Danke noch einmal für den super Tipp!
      Schöne Grüße aus Berlin.

  9. Frank Kleemann - 2. Juli 2012

    Hallo Jens Oliver,

    ich bin gerade im Internet auf Ihre Seite gestoßen, auf der Sie diverse Möglichkeiten erklären, wie man einen Zeitraffer herstellen kann.

    Ein Bekannter von mir will für seine Fensterfirma eine zweite Werkhalle bauen und den Aufbau (2-3 Monate) gerne als Zeitraffer dokumentieren.
    Da die einzige mögliche Platzierung einer Kamera auf dem Dach der direkt daneben stehenden vorhandenen Halle wäre, das aber sehr schwer zugänglich ist, denken wir, dass die einzige praktikabel Lösung der Einsatz einer Webcam wäre mit langer Stromverfügung (Kabel zur sicheren Steckdose) und Anschluss an einen Computer.

    Unsere Frage wäre, können Sie uns eine Webcam – recht weitwinklig) empfehlen (möglichst in HD), dazu eine passende Software und Tipps, auf was wir achten müssten (Computer dauerhaft an?)

    Da der Bau leider schon anfang nächster Woche beginnt, wäre eine baldige Antwort sehr hilfreich.

    Besten Dank im voraus für Ihre Hilfe!

    Mit freundlichen Grüßen,
    Frank Kleemann aus Berlin

    • jensoweber - 2. Juli 2012

      Hallo Frank!

      Meines Wissens gibt es Webcams aus dem Bereich der Überwachungselektronik, die über WLAN angesteuert werden können. Ihr bräuchtet dann nur noch eine Stromversorgung. Allerdings wäre ich skptisch, ob eine Webcam mit Mini-Sensor eine brauchbare Bildqualität liefert, selbst wenn “HD” draufsteht…

      Ihr könntet auch ein Netbook o.ä. hinstellen und eine angeschlossene Kamera über USB ansteuern (USB-Kabellänge beachten) aber für die Aufnahme braucht man eigentlich keinen Rechner…

      Vielleicht schaut Ihr Euch nach einer Ricoh mit Weitwinkel und eingebautem Timer oder einer Canon mit CHDK (siehe Artikel) um, dann braucht Ihr nur noch eine Stromversorgung. Für die Kameras gibt es zudem gebrauchte wetterfeste Gehäuse.

      Wenn das Zeitraffer-Video später den Bau der Halle in ca. 20-30sec. dokumentieren soll bedeutet das ca. 750 Bilder. Also ca. 250 Bilder pro Monat, ergo ca. 10 Bilder am (Werk-)Tag. CHDK bietet eine Art “Nachtabschaltung”, so dass Ihr jeden Tag von 8-18:00 eine Aufnahme pro Stunde machen könntet.

      Der Aufbau für Euren Langzeit-Timelapse könnte also sein:

      • kleine Canon-Kamera, z.B. gebrauchte Powershot A720is, in wetterfestem Gehäuse (WP-DC16)
      • schweres Stativ bzw. stabil auf einer Trägerplatte verschraubtes Stativ
      • CHDK mit entsprechenden Einstellungen
      • Stromversorgung (abgedichtet)
      • 1 Aufnahme pro Stunde (Belichtungsautomatik auf Av, Blende 8 und manuell fokussieren!)
      • wenn möglich RAW, sonst JPG in höchster Qualität, ggf. Auflösung auf HD reduzieren, besser aber in voller Auflösung aufnehmen und später reduzieren
      • ausreichend großen Chip ca. 16GB verwenden
      • los geht’s
      • unbedingt einmal testen!

      Mit einer GoPro Hero geht’s mit dem WiFi-Pack übrigens auch, da braucht Ihr nur noch eine USB-Stromversorgung.

      Viel Erfolg, bitte postet hier einen Link wenn’s fertig ist!

  10. Merle Wolters - 23. Juni 2012

    Danke für die schnelle und sehr ausführliche Antwort.
    Das Einzige was mir nicht ganz klar war zu Deinen Ausführungen:
    Wir drehen nicht auf Film (da Du Filmkamera meintest),
    sondern auf ner Sony EX1, kompakter Full HD Camcorder. Weil Du die Belichtungsproblematik angesprochen hattest. (Weiss grad gar nicht ob ich da Isowerte eingeben kann- hab die Kamera nicht zur Hand)
    Privat benutze ich eine 5DMark2, rätst Du mir eher diese zu verwenden?
    Danke!

    • jensoweber - 23. Juni 2012

      Laut technischen Daten bietet die Sony EX1 als kürzeste Einstellung 1/2000sec während Systemkameras oder SLRs 1/4000s oder sogar 1/8000s schaffen. Mit der DSLR hast Du demnach mehr Spielraum für die kürzeste Belichtung bei möglichst offener Blende.
      Nachts kannst Du dann mit der selben (offenen) Blende genug Licht sammeln, auch bei kleiner ISO (für rauscharme Bilder) – ich weiß nicht welche Langzeit-Belichtungsfuktionen der Camcorder bietet.
      Wenn dagegen die Programmautomatik der Kamera die Einstellungen vornimmt, ändert sich die Blende z.B. von f1.8 nachts zu f8 tags – und somit auch die Tiefenschärfe…

  11. Merle Wolters - 20. Juni 2012

    Hallo! Find ich auch – super Tutorial und danke, daß ihr Eure Erfahrungen mit uns teilen wollt!
    Ich möchte mit einer Videokamera (Sony EX1) eine Zeitrafferaufnahme von Dunkelheit über Sonnenaufgang über den Tag hinweg bis hin zu Sonnenuntergang gestalten. (Sonnenaufgang 5.30, Sonnenuntergang 21.10, also eine Aufnahmelänge von ca 18h, nur Natur und ein Gebäude, keine Menschen)
    Die Einstellungslänge des Zeitraffers sollte ca. 15-20 Sekunden betragen.
    Welche Bildanzahl stell ich nun bei der Kamera ein?
    Belichtung am besten Automatik?
    Vielen Dank!

    • jensoweber - 20. Juni 2012

      Hallo Merle!

      Danke für das Lob… Zu Deiner:

      Anzahl Bilder für Lanzeitaufnahme/Zeitraffer/Timelapse berechnen:
      Wenn Du für das Fernsehen produzierst benötigst Du wahrscheinlich Material mit 50Halbbildern/Sekunde. Du kannst allerdings im Zeitraffer keine Halbbilder erstellen, deshalb würde ich direkt in möglichst hoher Qualität arbeiten, also FullHD und 30 oder 50 Bilder/Sekunde. Dann wäre die Rechnung wie folgt: 20 sek x 50 Bilder/sek = 1.000 Einzelaufnahmen.
      Wenn Du einen Zeitraum von 18 Stunden abdecken möchtest bedeutet das 18h x 60 min/h x 60sek/min : 1.000 Bilder = 64,8 sek/Bild – also mit anderen Worten ca. 1 Bild pro Minute.

      Belichtung für Zeitraffer/Timelapse korrekt einstellen:
      Allerdings stößt Du dabei auf ein anderes Problem: Der Belichtungsspielraum Deiner Kamera gelangt wahrscheinlich an seine Grenzen. In der Zeitspann, die Du mit Deiner Timelapse/Zeitrafferaufnahme abdecken möchtest schwanken die Belichtungsverhältnisse sehr stark. Ich weiß nicht welche Empfindlichkeit Deine Kamera hat, aber auch bei offener Blende wird die halbe Dauer eines Frames (bei 25 Bildern/sek wäre das 1/50 Sekunde) für ausreichend belichtete eine Aufnahme bei Dunkelheit nicht genügen. Deshalb solltest Du ggf. eine Spiegelreflex- oder Systemkamera verwenden. Aber auch mit Deiner Profi-Filmkamera müsste es gehen:

      Für eine korrekte Belichtung für deinen Zeitraffer solltest Du schauen, mit welcher Blende Du bei kürzester Belichtungszeit (in Deinem Fall 1/2.000 sek) und niedrigster ISO eine NICHT ÜBERBELICHTETE Aufnahme erreichst. Diese Blende ist dann gesetzt. Den Rest übernimmt die Zeitautomatik der Kamera. Evtl. kannst Du noch mit der ISO Automatik die Empfindlichkeit in einem bestimmten Rahmen, z.B. 100-800 anpassen lassen, musst Du aber aber nicht. Bei einem Bild pro Minute kann ja jede Aufnahme theoretisch bis zu 1 Minute lang belichtet werden (wenn Deine Filmkamera diese Option bietet).

      Weitere Tipps für Zeitrafferaufnahmen
      Empfehlen würde ich einen Standort, bei dem keine Objekte ins Bild gelangen, sonst hast Du Schwankungen in der Belichtung. Belichtungsmessung: mit Spotmessung auf einen schwankungsarmen Bereich oder mit Integralmessung auf das gesamte Bild (je nachdem ob Du Gegenlicht hast oder nicht).

      Auf jeden Fall Stativ und Timer benutzen sowie feste Stromversorgung, 18 Stunden hält vermutlich kein Akku. Und den Sleepmodus der Kamera abstellen. Mehr fällt mir für den Moment nicht ein. Mach am besten ein paar Testläufe, es gibt einige kleine Stolpersteine.

      Bitte poste hier einen Link wenn Deine Aufnahme fertig ist/gesendet wird.

      Grüße und viel Erfolg!

  12. Marc Gutt - 2. Juni 2012

    Hi,

    ich will das gerade mit einer GoPro Hero 2 machen. Dazu ein Tipp. Es gibt aus den USA ein Modul, das auch Langzeitaufnahmen ermöglicht. Ein Test dazu bald hier:
    http://www.maxrev.de/kann-die-hd-pro-hero-2-zeitraffer-langzeitaufnahmen-1-bild-pro-stunde-t255217,start,20.htm#3593233

    Ansonsten hätte ich aber noch einen Vorschlag, wie es vielleicht noch günstiger geht und trotzdem wetterfest. Ich habe eben die Pentax Optio WG-2 gefunden:
    http://www.pentax.de/de/kompaktkameras/optio-wg2.html

    Laut Pentax macht die ca. 300 Bilder mit einer Akkufüllung und Intervallen bis 99 Minuten (so lange Intervalle habe ich kaum bei kleinen Outdoor Cams gefunden, die sich dann auch automatisch ins StandBy schalten, damit der Akku geschont wird). Wobei 50% der 300 Bilder mit Blitz sind. Ich schätze mal ohne Blitz müssten auch wie bei der Hero 1.000 Bilder möglich sein. Erfahrungsberichte habe ich aber leider keine gefunden.

    Leider finde ich da nichts zu einer evtl. Nachterkennung. Das kann nämlich das Modul der Hero. Nachts werden dann keine Bilder gemacht.

    Profikameras können noch schickere Sachen z.B. Zoomen zwischen den Bildern. Wobei man auch mit extrem hoher Auflösung innerhalb der Aufnahmen Bewegungen realisieren kann. Das sieht man auch hier bei einem Video von LRTimelapse:
    http://gwegner.de/blog/baltic-skies-zeitraffer/

    Ich freu mich schon darauf mit der Cam und den Programmen herumzuspielen :D

    Am Ende will ich unseren Hausbau damit dokumentieren. Es sollen dabei also 6 und mehr Monate fotografiert werden.

  13. Jens Ponath - 24. April 2012

    Hallo,
    Danke für das super Tutorial.
    Eine Frage habe ich noch als absoluter Laie in dem Thema:
    Wie wird der “Modellbahn” Effekt erreicht, der in letzter Zeit in Webungen des öfteren auftaucht? Ist das mit einer Bildbearbeitungssoftware im Nachhinein eingebaut worden, oder ist das ein optischer Vorsatz ?
    DuG,

    Jens Ponath

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