WordPress stellt für Inhalte wie Beiträge, Seiten oder Custom Post Types standardmäßig Felder wie Titel, Text, Beitragsbild und Veröffentlichungsdatum bereit. Custom Fields – auf Deutsch: “individuelle Beitragsfelder” – ergänzen diese Standardfelder um eigene Informationen, die für ein konkretes Projekt benötigt werden.
Das können zum Beispiel Preise, Termine, Ansprechpartner, Standorte, technische Daten, Mitgliedsnummern, Produktmerkmale oder individuelle Hinweise sein. Die Daten werden strukturiert gespeichert und können anschließend gezielt ausgegeben, gefiltert, sortiert oder weiterverarbeitet werden.
Custom Fields sind eine wichtige Grundlage für individuelle WordPress-Entwicklung, weil sie aus einer einfachen Website ein flexibles Content-System machen. Inhalte müssen nicht mehr frei im Text gepflegt werden, sondern stehen als klar definierte Datenfelder zur Verfügung. Das erleichtert die redaktionelle Pflege und ermöglicht automatisierte Prozesse.
Ein Beispiel: Bei einer Website für Veranstaltungen können Datum, Ort, Referent und Anmeldefrist als Custom Fields gepflegt werden. Dieselben Daten können auf der Website angezeigt, in einer Filterfunktion verwendet oder in ein automatisch generiertes PDF übernommen werden.















