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ChatGPT & PERIMETRIK®

Machen Sie Ihre Website fit gemäß BITV und WCAG Standards

Leitfaden Verbesserung der Barrierefreiheit Ihrer Website – Anforderungen, Checks, ToDos

Keine Frage, jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben auf Webinhalte zuzugreifen. Doch sind längst nicht alle Websites gleichermaßen barrierefrei! Wir zeigen worauf es bei einer barrierefreien Website ankommt und wie Websites für mehr Barrierefreiheit optimiert werden können.

3 Inhalt

Intro

In der digitalen Ära ist der Zugang zum Internet ein fundamentales Recht geworden, das die Teilhabe an der Gesellschaft, Bildung und Arbeit ermöglicht. Doch nicht alle Menschen können digitale Inhalte auf die gleiche Weise wahrnehmen, nutzen und davon profitieren. Personen mit Sehbehinderungen, Farbsehstörungen, eingeschränkter Motorik oder kognitiven Einschränkungen stoßen oft auf Barrieren, die sie von der vollständigen Nutzung digitaler Ressourcen ausschließen. Die Implementierung von Barrierefreiheit auf Websites und mobilen Anwendungen ist daher kein Akt der Großzügigkeit, sondern eine Notwendigkeit, um Gleichheit, Unabhängigkeit und Respekt für alle Nutzer sicherzustellen.

Die Forderung nach barrierefreien Webseiten wird durch gesetzliche Rahmenbedingungen gestützt, die in den letzten Jahren stetig verschärft wurden. Diese Entwicklung spiegelt ein wachsendes Bewusstsein für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und die Bedeutung digitaler Inklusion wider. Durch die Anpassung an diese Anforderungen stellen wir sicher, dass jeder, unabhängig von seinen persönlichen Voraussetzungen, Zugang zu Informationen, Produkten und Dienstleistungen erhält.

Anfangs waren die Anforderungen an die Barrierefreiheit eher allgemein gehalten und fokussierten sich auf grundlegende Zugänglichkeitsprinzipien. Mit der Zeit wurden diese Richtlinien jedoch konkretisiert und verschärft, was vor allem auf die zunehmende Abhängigkeit von digitalen Diensten in der Gesellschaft und die stärkere Sensibilisierung für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen zurückzuführen ist.

Ein wichtiger Meilenstein war die Einführung der EU-Richtlinie über den barrierefreien Zugang zu den Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen, die zuerst in EU-Recht und anschließend in nationales Recht umgesetzt wurde. Diese Richtlinie schrieb vor, dass öffentliche Stellen ihre Websites und mobilen Apps barrierefrei gestalten müssen.

Der nächste große Schritt erfolgt ab Mitte 2025, wenn mit der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) neue, strengere Anforderungen in Kraft treten. Diese Anforderungen sind ein klares Zeichen dafür, dass Barrierefreiheit im Web nicht mehr nur eine Empfehlung (wie noch im Gesetz zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz – BGG) geregelt, sondern eine verpflichtende Vorgabe ist. Sie spiegeln das wachsende Verständnis wider, dass digitale Inklusion ein wesentlicher Bestandteil einer gerechten und zugänglichen Gesellschaft ist.

In diesem Artikel werden wir die aktuellen gesetzlichen Anforderungen, praktische Lösungen und Testmethoden detailliert betrachten, um ein umfassendes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Websites gestaltet werden können, um allen Menschen gerecht zu werden.

Aspekte der Barrierefreiheit von Websites

Visuelle Aspekte der Barrierefreiheit

Warum sind visuelle Aspekte besonders relevant?

Visuelle Aspekte spielen eine entscheidende Rolle in der Barrierefreiheit, da sie die Art und Weise betreffen, wie Informationen präsentiert und wahrgenommen werden. Ein großer Teil der Internetnutzer verlässt sich auf visuelle Elemente, um Inhalte zu verstehen und zu navigieren. Für Menschen mit Sehbehinderungen, Farbenblindheit oder anderen visuellen Einschränkungen können jedoch Standard-Webdesigns unzugänglich sein. Daher sind bestimmte Anpassungen erforderlich, um diese Barrieren zu überwinden.

Kontrast und Farbgebung

  • Anforderungen: Texte und Grafiken müssen einen ausreichenden Kontrast zum Hintergrund aufweisen, um von Menschen mit Sehbehinderungen oder Farbsehstörungen leicht wahrgenommen zu werden. Die WCAG empfiehlt ein Mindestkontrastverhältnis von 4.5:1 für normalen Text und 3:1 für großen Text.
  • Lösungen: Verwendung von Tools zur Überprüfung des Farbkontrasts, Anpassung der Farbschemata, um die Anforderungen zu erfüllen.
  • Checkmöglichkeiten: Online-Kontrastchecker, wie das WebAIM Contrast Checker Tool, ermöglichen es, Farbkombinationen zu testen und sicherzustellen, dass sie den Richtlinien entsprechen.

Textgröße und Lesbarkeit

  • Anforderungen: Texte müssen so gestaltet sein, dass sie leicht skaliert (vergrößert/verkleinert) werden können, ohne dass Informationen oder Funktionalität verloren gehen.
  • Lösungen: Verwendung relativer Einheiten (z.B. Prozentwerte oder em) für Textgrößen in CSS, um eine dynamische Anpassung zu ermöglichen.
  • Checkmöglichkeiten: Testen der Webseite in verschiedenen Browsern mit unterschiedlichen Textgrößeneinstellungen, um die Skalierbarkeit zu überprüfen.

Alternativtexte für Bilder

  • Anforderungen: Alle nicht dekorativen Bilder müssen mit einem Alternativtext versehen sein, der den Inhalt und die Funktion des Bildes beschreibt.
  • Lösungen: Erstellung von beschreibenden und funktionalen Alternativtexten, die nicht nur sagen, was auf dem Bild zu sehen ist, sondern auch, warum es wichtig ist.
  • Checkmöglichkeiten: Verwendung von Screenreadern oder speziellen Browsererweiterungen, um zu überprüfen, ob Alternativtexte vorhanden und angemessen sind, z.B. Image Details für Chrome

Diese visuellen Anpassungen sind wesentlich, um eine inklusive und zugängliche Webumgebung zu schaffen. Im nächsten Schritt gehen wir auf die auditiven Aspekte und Bedienbarkeit ein, um ein umfassendes Verständnis für Barrierefreiheit im Web zu entwickeln:

Auditive Aspekte der Barrierefreiheit

Für Menschen mit Hörbehinderungen sind auditive Informationen auf Websites und in digitalen Medien oft nicht zugänglich. Dies schließt Gehörlose, Schwerhörige sowie Personen mit anderen auditiven Einschränkungen ein. Die Integration auditiver Aspekte in die Barrierefreiheit zielt darauf ab, sicherzustellen, dass auch diese Nutzergruppe vollständigen Zugang zu Informationen und Diensten erhält.

Untertitel und Transkripte

  • Anforderungen: Videos und Audioinhalte auf Websites müssen mit Untertiteln oder Transkripten versehen sein, um Gehörlosen und Schwerhörigen den Zugang zu diesen Informationen zu ermöglichen.
  • Lösungen: Bereitstellung von synchronisierten Untertiteln für Videos und detaillierten Transkripten für Audioinhalte. Diese sollten nicht nur die gesprochenen Inhalte wiedergeben, sondern auch wichtige akustische Informationen wie Musik oder Geräusche beschreiben, sofern diese für das Verständnis relevant sind.
  • Checkmöglichkeiten: Überprüfung der Videos und Audiodateien mit ausgeschaltetem Ton, um sicherzustellen, dass die Untertitel und Transkripte eine vollständige und genaue Darstellung der Inhalte bieten.

Audiodeskriptionen

  • Anforderungen: Für blinde und sehbehinderte Nutzer sind Audiodeskriptionen zu visuellen Medien erforderlich, um visuelle Informationen zugänglich zu machen. Diese Beschreibungen ergänzen den gesprochenen Inhalt in Videos, indem sie visuelle Details und Aktionen erläutern, die für das Verständnis wichtig sind.
  • Lösungen: Integration von Audiodeskriptionen in Videos, die über die gesprochenen Inhalte hinausgehen und visuelle Elemente beschreiben. Dies kann entweder durch eine zusätzliche Tonspur oder durch Einbettung in den Hauptaudioinhalt erfolgen.
  • Checkmöglichkeiten: Nutzung von speziellen Wiedergabegeräten oder Software, die Audiodeskriptionen unterstützen, um deren Präsenz und Qualität zu überprüfen.

Gebärdensprachvideos

  • Anforderungen: Für bestimmte Inhalte kann die Bereitstellung von Informationen in Gebärdensprache eine wichtige Ergänzung sein, um die Zugänglichkeit für Gehörlose zu erhöhen.
  • Lösungen: Erstellung von Videos in Gebärdensprache, die wichtige Informationen oder Dienste präsentieren. Diese sollten von kompetenten Gebärdensprachdolmetschern erstellt werden, um eine korrekte und verständliche Übermittlung zu gewährleisten.
  • Checkmöglichkeiten: Konsultation mit Gehörlosen und Experten für Gebärdensprache, um die Qualität und Angemessenheit der Gebärdensprachvideos zu bewerten.

Durch die Berücksichtigung dieser auditiven Aspekte in der Webgestaltung kann sichergestellt werden, dass digitale Inhalte für Menschen mit Hörbehinderungen vollständig zugänglich sind. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der alle Nutzer gleichberechtigt auf Informationen und Dienste zugreifen können. Im nächsten Schritt werden wir die Bedienbarkeit und Zugänglichkeit weiter untersuchen.

Bedienbarkeit in der Barrierefreiheit

Die Bedienbarkeit von Websites und mobilen Anwendungen ist ein entscheidender Aspekt der Barrierefreiheit, der sicherstellt, dass Nutzer mit verschiedenen Fähigkeiten und Behinderungen die angebotenen Inhalte und Dienste effektiv und effizient nutzen können. Eine gute Bedienbarkeit ermöglicht es allen Personen, unabhängig von der Verwendung von Hilfstechnologien wie Bildschirmleseprogrammen oder speziellen Eingabegeräten, auf Informationen zuzugreifen und mit ihnen zu interagieren. Die Berücksichtigung der Bedienbarkeit in der Webgestaltung ist essentiell, um eine inklusive digitale Erfahrung zu bieten.

Tastaturnavigation

  • Anforderungen: Alle Funktionen einer Website müssen über die Tastatur ohne Mausbedienung zugänglich sein. Dies ist besonders wichtig für Nutzer, die aufgrund körperlicher Einschränkungen keine Maus (oder kein Touchpad) verwenden können.
  • Lösungen: Sicherstellen, dass alle interaktiven Elemente (Links, Formularfelder, Schaltflächen) mit der Tabulatortaste in einer logischen Reihenfolge erreichbar und nutzbar sind. Verwendung von ARIA (Accessible Rich Internet Applications)-Rollen, Zuständen und Eigenschaften, um die Zugänglichkeit von dynamischem Inhalt zu verbessern.
  • Checkmöglichkeiten: Manuelle Überprüfung der Website durch Navigation ausschließlich mit der Tastatur, um sicherzustellen, dass alle Inhalte zugänglich und alle Funktionen ausführbar sind.

Fokus-Indikatoren

  • Anforderungen: Beim Navigieren mit der Tastatur muss deutlich sichtbar sein, welches Element gerade den Fokus hat. Dies hilft Nutzern, ihre Position auf der Seite zu verfolgen.
  • Lösungen: Gestaltung von klaren Fokus-Indikatoren (z.B. durch Umrandungen oder Farbänderungen), die anzeigen, welches Element aktuell ausgewählt ist. Vermeidung der Deaktivierung von CSS-:focus-Styles, die für die Sichtbarkeit des Fokus notwendig sind.
  • Checkmöglichkeiten: Test der Webseite mit Tastaturnavigation, um die Klarheit und Sichtbarkeit der Fokus-Indikatoren zu bewerten.

Zugängliche Formulare

  • Anforderungen: Formulare müssen so gestaltet sein, dass sie für alle Nutzer leicht auszufüllen sind. Dazu gehören klare Beschriftungen, Fehlermeldungen und Anweisungen.
  • Lösungen: Verwendung von <label>-Elementen für alle Formularfelder, Bereitstellung von Anweisungen und Fehlerrückmeldungen, die sowohl visuell als auch über Screenreader zugänglich sind. Einsatz von Feldern mit beschreibenden Namen und ARIA-Labels für verbesserte Klarheit.
  • Checkmöglichkeiten: Überprüfung der Formulare mit Screenreadern und durch manuelle Tests, um die Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit zu evaluieren.

Responsive Design

  • Anforderungen: Websites müssen auf verschiedenen Geräten und Bildschirmgrößen, von Desktop-Computern bis hin zu Smartphones, nutzbar sein. Dies ist wichtig für Nutzer mit Sehbehinderungen, die möglicherweise Bildschirmvergrößerer verwenden, und für die allgemeine Zugänglichkeit auf mobilen Geräten.
  • Lösungen: Anwendung von Responsive Webdesign-Techniken, um sicherzustellen, dass Layouts flexibel sind und sich an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen. Einsatz von Medienabfragen in CSS, um unterschiedliche Darstellungen für verschiedene Gerätetypen zu ermöglichen.
  • Checkmöglichkeiten: Test der Website auf verschiedenen Geräten und mit verschiedenen Bildschirmauflösungen, um die responsive Funktionalität zu überprüfen.

Durch die Berücksichtigung dieser Aspekte der Bedienbarkeit können Entwickler und Designer sicherstellen, dass ihre Websites und Anwendungen für ein breites Spektrum von Nutzern zugänglich und nutzbar sind. Eine gute Bedienbarkeit ist nicht nur für Menschen mit Behinderungen von Vorteil, sondern verbessert die Nutzererfahrung für alle Besucher – somit können sich diese Maßnahmen auch wirksam im Sinne der Suchmaschinenoptimierung erweisen. Im nächsten Schritt werden wir uns mit der Verständlichkeit beschäftigen.

Verständlichkeit in der Barrierefreiheit

Die Verständlichkeit von Webinhalten ist ein zentraler Aspekt der Barrierefreiheit, der sicherstellt, dass Informationen klar und einfach zu erfassen sind. Dies betrifft nicht nur Textinhalte, sondern auch die Struktur und Präsentation von Informationen auf einer Webseite. Eine hohe Verständlichkeit kommt allen Nutzern zugute, insbesondere aber Personen mit kognitiven Einschränkungen, Lernbehinderungen oder jenen, deren Muttersprache nicht die Sprache der Webseite ist. Durch die Optimierung der Verständlichkeit von Webinhalten kann eine inklusivere digitale Umgebung geschaffen werden, in der Informationen frei zugänglich und leicht verständlich sind.

Einfache Sprache und klare Ausdrucksweise

  • Anforderungen: Textinhalte sollen in einfacher und klarer Sprache verfasst sein. Fachjargon, unnötig komplexe Satzstrukturen und Abstraktionen sollten vermieden werden, um die Zugänglichkeit für ein breites Publikum zu gewährleisten.
  • Lösungen: Einsatz von kurzen Sätzen, Verwendung allgemein verständlicher Begriffe, Gliederung der Inhalte in übersichtliche Abschnitte. Wichtige Informationen sollten hervorgehoben und leicht auffindbar sein. Ggf. können mit Tools wie WPML Sprachvarianten einer Website in einfacher Sprache erstellt werden. Auch kann Conditional Content genutzt werden, um bei Bedarf alternative Inhalte anzubieten.
  • Checkmöglichkeiten: Lesbarkeitstests und -tools können helfen, den Text auf Verständlichkeit zu prüfen. Feedback von Nutzern mit unterschiedlichen Hintergründen kann wertvolle Einblicke in die Klarheit der Inhalte geben.

Logische Struktur und konsistente Navigation

  • Anforderungen: Webseiten müssen logisch strukturiert sein, und die Navigation sollte konsistent und intuitiv gestaltet werden. Eine vorhersehbare Struktur hilft Nutzern, sich auf der Seite zurechtzufinden und die gesuchten Informationen schnell zu finden.
  • Lösungen: Verwendung von klaren und aussagekräftigen Überschriften, Einsatz von Breadcrumbs für eine bessere Orientierung, konsistente Menüführung und einheitliche Gestaltungselemente. Die Strukturierung der Inhalte mit HTML5-Elementen wie <nav>, <header>, <footer> trägt zur Klarheit bei.
  • Checkmöglichkeiten: Manuelle Überprüfung der Webseite auf intuitive Navigation und logische Inhaltsanordnung. Nutzertests können Aufschluss darüber geben, wie leicht die Struktur von verschiedenen Personen verstanden wird.

Zugängliche Multimedia-Inhalte

  • Anforderungen: Multimedia-Inhalte wie Bilder, Videos und Diagramme müssen so gestaltet sein, dass sie von allen Nutzern verstanden werden können. Dies beinhaltet die Bereitstellung von Alternativtexten und Erläuterungen für visuelle Inhalte.
  • Lösungen: Ergänzung von Bildern mit beschreibenden Alt-Texten, die den Zweck und Kontext des Bildes erklären. Videos sollten mit Untertiteln, Audiodeskriptionen und Transkripten versehen sein, um auch Nutzern mit auditiven oder visuellen Einschränkungen den Zugang zu ermöglichen.
  • Checkmöglichkeiten: Überprüfung der Multimedia-Inhalte mit Screenreadern und anderen Hilfsmitteln, um die Angemessenheit und Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen zu gewährleisten.

Feedback und Hilfestellung

  • Anforderungen: Nutzer sollten leicht verständliches Feedback zu ihren Aktionen erhalten und Zugang zu Hilfestellungen haben, um eventuelle Probleme selbstständig lösen zu können.
  • Lösungen: Bereitstellung klarer Fehlermeldungen und Anweisungen, die in einfacher Sprache formuliert sind. Hilfeseiten, FAQs und Kontaktmöglichkeiten für weitergehende Unterstützung sollten leicht auffindbar und verständlich sein.
  • Checkmöglichkeiten: Tests der Feedback-Mechanismen und Hilfeseiten, um sicherzustellen, dass sie effektiv zur Lösung von Nutzerproblemen beitragen.

Durch die Fokussierung auf Verständlichkeit in der Webgestaltung wird sichergestellt, dass Inhalte nicht nur technisch zugänglich, sondern auch für alle Nutzergruppen leicht verständlich sind. Dies fördert eine inklusive Atmosphäre im digitalen Raum, die allen Menschen den Zugang zu Informationen und Dienstleistungen erleichtert.

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Jenso Weber | PERIMETRIK®

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Förderprogramme für die Optimierung der Barrierefreiheit

Die Verfügbarkeit öffentlicher Förderungen für die Optimierung der Barrierefreiheit von Webseiten und digitalen Angeboten kann je nach Land, Region und spezifischen Programmen variieren. Diese Förderungen zielen darauf ab, Organisationen, Unternehmen und manchmal auch Einzelpersonen finanziell zu unterstützen, um ihre digitalen Dienste zugänglicher zu machen. Hier sind einige allgemeine Beispiele und Anlaufstellen für Fördermöglichkeiten:

Europäische Union

In der EU gibt es verschiedene Förderprogramme, die sich indirekt oder direkt auf die Verbesserung der digitalen Barrierefreiheit auswirken können. Programme wie der Europäische Sozialfonds (ESF), der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Horizont Europa können Projekte unterstützen, die die digitale Inklusion fördern.

Deutschland

  • Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS): Das BMAS hat Programme, die Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit unterstützen können. Dies kann auch die digitale Barrierefreiheit einschließen.
  • Aktion Mensch: Die Förderprogramme von Aktion Mensch unterstützen vielfältige Projekte zur Inklusion von Menschen mit Behinderung, was auch Maßnahmen zur digitalen Barrierefreiheit umfassen kann.

Tipps zur Suche nach Förderungen

  1. Lokale und regionale Behörden: Prüfen Sie, ob Ihre lokale oder regionale Regierung spezielle Programme oder Finanzhilfen für die Verbesserung der Barrierefreiheit anbietet.
  2. Branchenspezifische Fonds: Einige Sektoren, wie Bildung und Gesundheitswesen, haben möglicherweise eigene Förderprogramme für Technologie und Barrierefreiheit.
  3. Stiftungen und NGOs: Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen bieten Unterstützung für Projekte, die auf Inklusion und Barrierefreiheit abzielen.
  4. Beratungsstellen für Barrierefreiheit: Einige Organisationen bieten neben Beratungsdiensten auch Informationen zu Fördermöglichkeiten.

Es empfiehlt sich, regelmäßig nach neuen Förderprogrammen und Ausschreibungen zu suchen, da diese sich ändern und neue Programme eingeführt werden können. Die Beantragung erfordert in der Regel detaillierte Informationen über das Projekt, einschließlich der Ziele, des Umfangs, der geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit und des erwarteten Nutzens.

Konsequenzen bei Versäumnissen

Das Versäumnis, eine Website barrierefrei zu gestalten, kann verschiedene Konsequenzen haben, die je nach Land, der spezifischen Gesetzgebung und den betroffenen Personen und Institutionen variieren. Die Folgen können rechtlicher, finanzieller, ethischer und geschäftlicher Natur sein. Hier sind einige potenzielle Konsequenzen:

Rechtliche Konsequenzen

  • Klagen und rechtliche Schritte: In Ländern mit strengen Vorschriften zur digitalen Barrierefreiheit, wie den Mitgliedstaaten der EU, können Organisationen, die ihre Websites nicht barrierefrei gestalten, rechtlichen Schritten ausgesetzt sein. Dies kann zu Gerichtsverfahren führen, die neben den potenziellen Strafen auch Gerichtskosten und Anwaltsgebühren nach sich ziehen.
  • Bußgelder: Einige Länder verhängen Bußgelder gegen Organisationen, die die gesetzlichen Anforderungen an die Barrierefreiheit nicht erfüllen.

Finanzielle Konsequenzen

  • Kosten für Nachbesserung: Die Kosten für die Nachrüstung einer Website, um sie barrierefrei zu machen, können wesentlich höher sein als die Berücksichtigung von Barrierefreiheit von Anfang an.
  • Entgangene Einnahmen: Durch das Ignorieren der Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen schränken Organisationen ihren potenziellen Kundenkreis ein, was zu entgangenen Einnahmen führen kann.

Ethische und soziale Konsequenzen

  • Reputationsverlust: Unternehmen und Organisationen, die keine barrierefreien Websites anbieten, können einen Reputationsverlust erleiden, da sie als nicht inklusiv oder rücksichtslos gegenüber den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen wahrgenommen werden.
  • Verstärkte Ungleichheiten: Das Versäumnis, Barrierefreiheit zu gewährleisten, trägt zu bestehenden Ungleichheiten bei und verhindert, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben.

Geschäftliche Konsequenzen

  • Negative Kundenerfahrung: Eine nicht barrierefreie Website kann zu einer negativen Erfahrung für Nutzer mit Behinderungen führen, was sich negativ auf die Kundenbindung und das Markenimage auswirkt.
  • Verlust der Wettbewerbsfähigkeit: Organisationen, die Barrierefreiheit vernachlässigen, können hinter Wettbewerbern zurückbleiben, die inklusive Praktiken umsetzen und dadurch einen breiteren Kundenstamm ansprechen.

Präventive Maßnahmen

Um diese Konsequenzen zu vermeiden, ist es wichtig, Barrierefreiheit als integralen Bestandteil der Webentwicklung und -pflege zu betrachten. Dies beinhaltet:

  • Frühzeitige Integration: Berücksichtigung der Barrierefreiheit vom Beginn eines Webprojekts an, um Kosten und Aufwand für spätere Anpassungen zu minimieren.
  • Regelmäßige Überprüfungen: Durchführung regelmäßiger Audits und Tests, um sicherzustellen, dass die Website den aktuellen Standards und Richtlinien entspricht.
  • Schulung des Teams: Investition in Schulungen für Entwickler, Designer und Content-Ersteller, um ein Bewusstsein für Barrierefreiheit und entsprechende Fähigkeiten zu fördern.

Insgesamt ist die Umsetzung von Barrierefreiheit auf Websites nicht nur eine rechtliche Verpflichtung, sondern auch eine Chance, ethische Werte zu demonstrieren, die Reichweite zu erweitern und eine positive Nutzererfahrung für alle zu fördern.

Die besten Tools um Websites auf Barrieren/Barrierefreiheit zu prüfen

Es gibt eine Vielzahl von Tools, die Entwickler, Designer und Website-Betreiber nutzen können, um die Barrierefreiheit ihrer Webseiten zu überprüfen und zu verbessern. Diese Tools helfen dabei, Probleme zu identifizieren, die für Nutzer mit Behinderungen Barrieren darstellen könnten. Hier sind einige der besten und am häufigsten verwendeten Tools:

1. WAVE (Web Accessibility Evaluation Tool)

  • Beschreibung: WAVE ist ein kostenloses Tool von WebAIM, das es ermöglicht, Webseiten auf ihre Barrierefreiheit zu analysieren, indem es Feedback direkt auf der Seite anzeigt.
  • Website: https://wave.webaim.org/

2. AXE Accessibility Testing Tool

  • Beschreibung: AXE ist ein Browser-Plugin und ein Entwicklertool, das umfassende Tests ermöglicht und dabei hilft, Barrierefreiheitsprobleme zu identifizieren und zu beheben.
  • Website: https://www.deque.com/axe/

3. Google Lighthouse

  • Beschreibung: Lighthouse ist ein Open-Source-Tool, das von Google entwickelt wurde und in den Chrome DevTools integriert ist. Es bietet Audits für Performance, SEO und Barrierefreiheit.
  • Website: In den Chrome DevTools integriert oder online verfügbar über https://pagespeed.web.dev/

4. JAWS (Job Access With Speech)

  • Beschreibung: JAWS ist einer der am weitesten verbreiteten Screenreader, der es ermöglicht, Webseiten aus der Perspektive eines Nutzers mit Sehbehinderungen zu testen.
  • Website:

5. NVDA (NonVisual Desktop Access)

  • Beschreibung: NVDA ist ein kostenloser Screenreader, der eine weitere Perspektive für das Testen der Zugänglichkeit aus Sicht eines blinden oder sehbehinderten Nutzers bietet.
  • Website: https://www.nvaccess.org/

6. Colour Contrast Analyser

7. Accessibility Insights

  • Beschreibung: Ein Tool, das von Microsoft entwickelt wurde, um Webentwicklern zu helfen, Barrierefreiheitsprobleme durch automatisierte Tests und manuelle Anleitungen zu finden und zu beheben.
  • Website: https://accessibilityinsights.io/

Diese Tools decken ein breites Spektrum an Funktionen ab, von der Überprüfung des Farbkontrasts und der Textlesbarkeit bis hin zur Navigation und Kompatibilität mit Screenreadern. Es ist empfehlenswert, mehrere Tools zu verwenden, da jedes Tool unterschiedliche Aspekte der Barrierefreiheit abdecken und verschiedene Arten von Problemen identifizieren kann. Die Kombination von automatisierten Tests mit manuellen Überprüfungen und Nutzertests stellt sicher, dass Webseiten für ein breites Spektrum von Nutzern zugänglich sind.

Schritte um die Barrierefreiheit einer Website nachzuweisen oder zu zertifizieren

1. Verstehen Sie die Anforderungen

  • Recherchieren Sie die Standards: Machen Sie sich mit den relevanten Barrierefreiheitsstandards vertraut, wie den WCAG (Web Content Accessibility Guidelines). Die meisten Zertifizierungen basieren auf diesen oder ähnlichen Standards.
  • Wählen Sie eine Zertifizierungsstelle: Entscheiden Sie sich für eine Zertifizierungsstelle oder ein Programm, das Zertifizierungen für barrierefreie Websites anbietet. Dies könnte eine staatliche Behörde, eine Non-Profit-Organisation oder ein kommerzielles Unternehmen sein (z.B. PERIMETRIK®).

2. Interne Bewertung und Anpassung

  • Durchführen einer Selbstbewertung: Nutzen Sie Tools und Checklisten, um eine erste Bewertung Ihrer Website durchzuführen oder lassen Sie die Stellen Identifizieren Sie Bereiche, die nicht den Barrierefreiheitsstandards entsprechen.
  • Beheben von Barrierefreiheitsproblemen: Arbeiten Sie mit Ihrem Webentwicklungs- und Designteam zusammen oder lassen Sie Ihre Website professionell barrierefrei optimieren, um identifizierte Probleme zu beheben. Dies kann die Anpassung von Code, Design, Navigationsstrukturen und Inhalten umfassen.

3. Professionelle Evaluation

  • Engagieren Sie einen Experten: Für eine objektive Bewertung und zur Vorbereitung auf die Zertifizierung kann es hilfreich sein, einen externen Experten oder eine Agentur zu beauftragen, die auf digitale Barrierefreiheit spezialisiert ist (z.B. PERIMETRIK®). Wir bieten einen professionellen Audit an zum Thema Barrierefreiheit verbessern.
  • Implementieren Sie empfohlene Änderungen: Arbeiten Sie die von den Experten vorgeschlagenen Änderungen durch, um sicherzustellen, dass Ihre Website alle erforderlichen Standards erfüllt.

4. Einreichung und Zertifizierungsprozess

  • Einreichung bei der Zertifizierungsstelle: Reichen Sie Ihre Website bei der gewählten Zertifizierungsstelle ein und folgen Sie deren Verfahren für die Bewertung und Zertifizierung.
  • Durchlaufen des Zertifizierungsprozesses: Dieser Prozess kann eine formelle Prüfung Ihrer Website, eventuell auch mit Nutzertests, umfassen. Sie erhalten Feedback und müssen möglicherweise weitere Anpassungen vornehmen, um die Zertifizierung zu erhalten.

5. Erhalt und Erneuerung der Zertifizierung

  • Erhalt der Zertifizierung: Nach erfolgreicher Bewertung und Erfüllung aller Anforderungen erhalten Sie eine Zertifizierung, die bestätigt, dass Ihre Website barrierefrei ist.
  • Regelmäßige Überprüfung und Aktualisierung: Barrierefreiheit ist ein fortlaufender Prozess. Websites ändern sich, und auch die Standards entwickeln sich weiter. Planen Sie regelmäßige Überprüfungen und Aktualisierungen Ihrer Website, um die Zertifizierung aufrechtzuerhalten.

Zusätzliche Tipps

  • Schulung Ihres Teams: Investieren Sie in Schulungen für Ihr Team, um das Bewusstsein und die Fähigkeiten im Bereich der Web-Barrierefreiheit zu verbessern.
  • Nutzung von Ressourcen und Tools: Nutzen Sie verfügbare Ressourcen, Leitfäden und Tools zur Barrierefreiheit, um Ihre Website kontinuierlich zu verbessern.
  • Einbeziehung von Nutzern mit Behinderungen: Erwägen Sie, Nutzer mit verschiedenen Behinderungen in den Testprozess einzubeziehen, um direktes Feedback zur Zugänglichkeit Ihrer Website zu erhalten.

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Highlights

Meilensteine unserer Projekte

Meilensteine sind das Herzstück unserer Projektarbeit: sie strukturieren unsere Kundenprojekte und machen den Fortschritt sichtbar. Mit den Meilensteinen gliedern wir Projekte in handhabbare Abschnitte und gezielt auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen.
Dieser agile Ansatz gewährleistet, dass unsere Projekte nachhaltige Werte schaffen und flexibel auf neue Anforderungen reagieren können.

Veranstaltungswebsite mit Registrierungsfunktion und Programmübersicht

Für die Veranstalter eines jährlich stattfindenden Forschungsevents zum Thema Stammzellen in der Krebsforschung haben wir eine Eventwebsite mit Onlineregistrierung, Programminformation und Möglichkeit zum Sponsoring entwickelt.

Landing Pages für Fachbereiche des Sozialdienstleisters innossozial.de

Für die Website innosozial.de hat PERIMETRIK® informative Landing Pages zu allen Fachbereichen erstellt, auf denen dynamisch passende Fachdienste, Projekte, Ansprechpartner und mehr gezeigt werden.

Veranstaltungskalender für Bildungskurse und Webinare

PERIMETRIK® entwickelte für die OR Foundation einen Event-Kalender, in dem automatisch alle Weiterbildungs-Angebote nach Datum sortiert dargestellt werden.

Erstellung einer repräsentativen Webvisitenkarte für einen Schweizer Architekten

Für ein Schweizer Architekturbüro haben wir eine schicke, neue Webvisitenkarte mit WordPress und Divi umgesetzt, auf der die Kompetenzen, Leistungen und Referenzen ansprechend präsentiert werden.

Automatische PDF-Erstellung für Reisetouren

Für einen Anbieter von Bergtouren haben wir einen Mechanismus erstellt, mit dem Tourinformationen direkt aus WordPress als übersichtliches PDF bereitgestellt werden können. So erhalten Interessierte alle wichtigen Angaben zur ausgewählten Tour in einem praktischen Format, das sich einfach öffnen, speichern oder weitergeben lässt.

WooCommerce-Erweiterung zur Berechnung von Staffelpreisen für einen B2B-Shop

Für einen B2B-Shop der sich an Bestattungsunternehmen richtet, haben wir WooCoomerce um eine Funktion erweitert, die angemeldeten Shopkunden automatisch die Staffelpreise für Produkte abhängig von ihrer Stückzahl anzeigt.

Strukturierte Daten für FAQ-Inhalte eines Onlineshops

Für den Schweizer Webshop Alonea haben wir strukturierte Daten für ihre FAQ eingerichtet. Suchmaschinen und Crawler können die Inhalte so besser lesen und auswerten, was sich positiv auf die Indexierung auswirkt.
Dynamische FAQ

Dynamische FAQ für einen Schweizer Onlineshop

Für einen Schweizer Onlineshop für Geräte zum Training der Beckenbodenmuskulatur haben wir dynamische FAQ implementiert.

Komplexes Nachrichtenportal mit Newsslider, meist gelesenen Artikeln, Advertorials uvm.

Für einen Verlag habe wir ein komplexes Nachrichtenportal aus drei ehemaligen Branchenwebsites aufgebaut. Das neue Newsportal verfügt über eine dynamische Struktur und zahlreiche individuell programmierte Special-Features.

Neustrukturierung der Inhalte für eine Bonner Zahnarztpraxis

Für eine Bonner Zahnarztpraxis haben wir eine Neustrukturierung der WordPress Website vorgenommen und zahlreichen Landing Pages zu branchenrelevanten KeyWords entwickelt.

Fragen und Antworten zum Thema

Wir geben hier Antworten auf einige häufig gestellte Fragen…

Was sind Best Practice Empfehlungen für barrierefreie Websites?

Best Practices für barrierefreie Websites – jenseits der WCAG-Kriterien – umfassen technische Grundlagen wie saubere HTML-Struktur, semantische Auszeichnung, alternative Inhalte (z. B. ALT-Texte), korrekte Überschriftenhierarchie und optimierte Seitenstruktur. Tools wie Screaming Frog oder Sitebulb geben hier konkrete Hinweise zu z. B. fehlenden ALT-Attributen, mehrfach vergebenen Überschriften oder unklaren Seitentiteln.

mehr erfahren

Abseits der offiziellen WCAG-Stufen (A, AA, AAA) empfehlen Analyse-Tools wie Screaming Frog SEO Spider, Sitebulb oder axe DevTools eine Reihe von technischen Best Practices, die als Grundlage für barrierefreie Websites dienen. Diese Empfehlungen zielen auf eine klare, zugängliche und strukturierte Informationsarchitektur ab, noch bevor formale Barrierefreiheitsrichtlinien ins Spiel kommen. Die wichtigsten Best Practices sind:

    1. Sauberes, valides HTML
      Eine korrekte HTML-Struktur ist essenziell, da assistive Technologien wie Screenreader auf sauberen Code angewiesen sind. Tools zeigen hier z. B. fehlerhafte Tags, doppelte IDs oder vergessene lang-Attribute an.
    2. Semantische HTML-Auszeichnung
      Verwendung von Elementen wie ‘<header>’, ‘<nav>’, ‘<main>’, ‘<article>’, ‘<section>’ und ‘<footer>’ statt nur ‘<div>’ oder ‘<span>’ verbessert das Verständnis der Seitenstruktur durch Maschinen.
    3. Korrekte Überschriften-Hierarchie (H1–H6)
      Jede Seite sollte nur eine ‘<h1>’ enthalten, gefolgt von einer logisch aufgebauten Hierarchie. Screaming Frog meldet z. B. doppelte oder fehlende ‘<h1>’-Elemente, was auf strukturelle Probleme hinweist.
    4. Aussagekräftige Seitentitel & Meta-Beschreibungen
      Titel und Beschreibungen helfen nicht nur der Suchmaschine, sondern auch Nutzern mit Screenreadern bei der Orientierung.
    5. ALT-Texte für Bilder
      Alle relevanten Bilder sollten mit sinnvollen ALT-Texten versehen sein. Screaming Frog listet z. B. Bilder ohne ALT-Attribut oder mit leeren ALT-Werten auf.
    6. Linktexte & Buttons verständlich beschriften
      „Hier klicken“ oder „Mehr“ ohne Kontext sind für Screenreader unbrauchbar. Tools erkennen und markieren nichtssagende Linktexte.
    7. Tab-Reihenfolge und Fokus-Indikatoren prüfen
      Auch wenn Screaming Frog dies nur begrenzt analysieren kann, ergänzende Tools wie axe oder Lighthouse helfen bei der Prüfung von Tastaturzugänglichkeit und sichtbaren Fokuszuständen.
    8. Fehlerseiten und Redirects prüfen
      Eine klare Fehlerkommunikation (z. B. 404-Seiten mit erklärendem Text) unterstützt Nutzer mit kognitiven Einschränkungen. Tools zeigen Weiterleitungsketten oder defekte Links.

Wie PERIMETRIK® Sie unterstützen kann:
Als spezialisierte WordPress-Agentur legt PERIMETRIK® bei der Entwicklung und Optimierung von Websites besonderen Wert auf technische Sauberkeit und strukturelle Barrierefreiheit. Unsere Leistungen gehen über die rein formalen Anforderungen hinaus und umfassen u. a. die Analyse Ihrer bestehenden Website mit Tools wie Screaming Frog, semantische Restrukturierung Ihrer Inhalte sowie die Beratung zur barrierefreien Gestaltung von Design-Elementen, Navigation und redaktionellen Inhalten.

Ob bei der barrierefreien Umsetzung Ihrer Website mit WordPress oder WooCommerce, der Optimierung Ihrer Workflows oder der Digitalisierung interner Prozesse – PERIMETRIK® entwickelt maßgeschneiderte Lösungen, die sowohl den Anforderungen an Barrierefreiheit als auch an moderne Nutzerführung und SEO-Performance gerecht werden.

 

 

 

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Was sind die Mindestanforderungen bezüglich Barrierefreiheit, wenn eine Website den WCAG Richtlinien entsprechen soll?

Die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) bieten Richtlinien zur Verbesserung der Barrierefreiheit von Websites und sind in drei Konformitätsstufen unterteilt: A, AA und AAA. Die Stufe AA wird als Mindeststandard empfohlen und umfasst Anforderungen wie ausreichender Farbkontrast, skalierbarer Text, mehrere Navigationsmöglichkeiten, beschreibende Überschriften und konsistente Navigation. Stufe A umfasst grundlegende Anforderungen wie alternative Texte für Nicht-Text-Inhalte und Tastaturzugänglichkeit, während Stufe AAA erweiterte Anforderungen wie höheren Farbkontrast und umfassendere Hilfen beinhaltet. Die Einhaltung dieser Richtlinien stellt sicher, dass Websites für eine breite Nutzerbasis, einschließlich Menschen mit Behinderungen, zugänglich sind.

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Die Mindestanforderungen bezüglich Barrierefreiheit einer Website, um den WCAG (Web Content Accessibility Guidelines) Richtlinien zu entsprechen, sind in drei Konformitätsstufen unterteilt: A, AA und AAA. Die Stufe AA wird allgemein als Mindeststandard angesehen, den die meisten Websites anstreben sollten. Hier sind die spezifischen Anforderungen für jede Stufe:

Stufe A (Mindestniveau)
  • Alternative Texte: Bereitstellung von Textalternativen für alle Nicht-Text-Inhalte.
  • Anpassbare Präsentation: Inhalte sollten ohne Verlust von Information oder Struktur präsentiert werden können.
  • Eingaben über Tastatur: Alle Funktionen sollten über die Tastatur bedienbar sein.
  • Zeitliche Begrenzungen: Benutzern sollte genügend Zeit zur Verfügung gestellt werden, um Inhalte zu lesen und zu verwenden.
  • Vermeidung von Inhalten, die Anfälle auslösen können: Inhalte sollten keine bekannten Ursachen für Anfälle oder andere körperliche Reaktionen enthalten.
  • Navigationshilfen: Bereitstellung von Hilfen, um Benutzern die Orientierung und Navigation zu erleichtern.
Stufe AA (empfohlenes Niveau)
  • Farbenkontrast: Ein angemessener Kontrast zwischen Text und Hintergrund sollte gewährleistet sein (mindestens 4,5:1 für normalen Text und 3:1 für großen Text).
  • Skalierbarer Text: Text sollte ohne assistierende Technologien um bis zu 200 % skalierbar sein, ohne dass Inhalte oder Funktionen verloren gehen.
  • Mehrere Wege: Mehrere Möglichkeiten, um eine Webseite zu finden (z.B. eine Suchfunktion oder eine Sitemap).
  • Überschriften und Beschriftungen: Überschriften und Labels sollten beschreibend sein und den Inhalt oder Zweck deutlich machen.
  • Konsistente Navigation: Navigationsmechanismen sollten auf der gesamten Website konsistent verwendet werden.
  • Eingabehilfe: Hilfen, um Benutzern zu helfen, Fehler zu vermeiden und zu korrigieren (z.B. bei Formularen).
Stufe AAA (höchstes Niveau)
  • Höherer Kontrast: Ein noch höherer Kontrast zwischen Text und Hintergrund (mindestens 7:1 für normalen Text).
  • Erweiterte Hilfen: Zusätzliche Mechanismen zur Navigation und Orientierung.
  • Vermeidung von sich automatisch bewegenden Inhalten: Inhalt sollte nicht automatisch aktualisiert oder sich bewegen, es sei denn, dies kann vom Benutzer kontrolliert werden.
  • Erweiterte Textalternative: Für alle Inhalte, einschließlich derjenigen, die visuell oder auditiv sind.
  • Erweiterte Sprachanforderungen: Mehrsprachige Unterstützung und Klarheit der Sprache.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Einhaltung der WCAG Stufe AA als Mindestanforderung angesehen wird, um eine zugängliche Website zu gewährleisten. Diese Anforderungen decken wichtige Aspekte wie Lesbarkeit, Navigierbarkeit und Benutzerfreundlichkeit ab. Die Erfüllung dieser Richtlinien hilft sicherzustellen, dass eine Website für eine breite Nutzerbasis zugänglich ist, einschließlich Menschen mit Behinderungen.

Was ist ein Jump Link?

Ein “Jump Link”, auch bekannt als “Ankerlink” oder einfach “Anker”, ist ein Hyperlink auf derselben Seite, der es ermöglicht, direkt zu einem bestimmten Abschnitt oder Punkt auf der Seite zu springen, ohne durch den gesamten Inhalt scrollen zu müssen.

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Jump Links werden häufig verwendet, um die Navigation innerhalb langer Webseiten zu verbessern, indem sie Benutzern erlauben, schnell zu den Informationen zu gelangen, die sie suchen. Technisch gesehen funktionieren sie, indem sie auf einen spezifischen Ankerpunkt auf der Seite verweisen, der durch ein einzigartiges Element, typischerweise eine ID, markiert ist. Wenn ein Benutzer auf einen Jump Link klickt, wird der Browser dazu veranlasst, den Viewport so zu verschieben, dass der angegebene Ankerpunkt sichtbar wird. Diese Funktion ist besonders nützlich für die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit von Websites.

Was bedeutet DOM-Order?

DOM-Order bezieht sich auf die Reihenfolge der Elemente im Document Object Model (DOM) einer Webseite, was entscheidend ist für die Verarbeitung von HTML durch den Browser und die Zugänglichkeit der Seite.

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Die DOM Order (Document Object Model Order) bezeichnet die Reihenfolge, in der Elemente innerhalb des DOM-Baums einer Webseite organisiert sind. Diese Reihenfolge beeinflusst, wie Inhalte von assistiven Technologien wie Screenreadern oder durch die Tastaturnavigation wahrgenommen und verarbeitet werden.

Der DOM ist eine baumartige Struktur, die den Aufbau und Inhalt einer Webseite repräsentiert, wie sie von Webbrowsern verwendet wird, um den Inhalt darzustellen.

  • Bedeutung für das Rendering: Die Reihenfolge der Elemente im DOM bestimmt, wie der Browser die Seite rendert. Elemente, die früher im DOM erscheinen, werden in der Regel zuerst gerendert.
  • Zugänglichkeit: Die DOM-Order ist besonders wichtig für die Zugänglichkeit, da Screenreader die Inhalte in der Reihenfolge vorlesen, in der sie im DOM erscheinen. Eine logische und intuitive Reihenfolge kann die Benutzerfreundlichkeit für Menschen mit Sehbehinderungen erheblich verbessern.
  • Interaktion mit CSS und JavaScript: Änderungen am Aussehen oder Verhalten der Webseite durch CSS oder JavaScript hängen ebenfalls von der DOM-Order ab. Zum Beispiel können CSS-Flexbox oder Grid Layouts die visuelle Präsentation von Elementen ändern, ohne die DOM-Order zu beeinflussen, was zu Diskrepanzen zwischen visueller Darstellung und Screenreader-Ausgabe führen kann.
  • Optimierung: Wir können die DOM-Order optimieren, um die Performance der Seite zu verbessern. Beispielsweise durch das Priorisieren der Ladereihenfolge kritischer Inhalte.

Die DOM-Order spielt eine zentrale Rolle in der Webentwicklung, da sie sowohl die technische Verarbeitung als auch die Interaktion der Nutzer mit der Webseite beeinflusst. Es ist daher wichtig, die Struktur des DOMs sorgfältig zu planen, um sowohl die Performance als auch die Zugänglichkeit (Barrierefreiheit) der Webseite zu optimieren.

Unser Team kann Sie bei der Optimierung der DOM-Order unterstützen, um die Effizienz und Zugänglichkeit Ihrer Webseite zu maximieren.

 

Was bedeutet “Inhalt nicht in Seitenregion enthalten” bei der Überprüfung der Barrierefreiheit einer Website?

Der Hinweis „Inhalt nicht in Seitenregion enthalten“ bei der Barrierefreiheitsüberprüfung einer Website bedeutet, dass ein bestimmter Inhalt auf der Seite nicht korrekt einer semantischen Struktur zugeordnet wurde. Das bedeutet, dass der Inhalt nicht in einer HTML-Seitenregion (wie header, nav, main, aside, footer, usw.) enthalten ist.

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Warum ist es wichtig, Inhalte einer Website in Seitenregionen zu organisieren?
  • Semantische Struktur: Moderne Websites sollten semantische HTML-Elemente verwenden, damit Assistenztechnologien (z. B. Screenreader) die Struktur der Seite korrekt erkennen und wiedergeben können. Dies hilft vor allem Menschen mit Sehbehinderungen, die Inhalte besser zu navigieren.
  • Barrierefreiheit und Usability: Inhalte, die nicht in logische Bereiche gegliedert sind, könnten für Menschen, die auf Tastatur-Navigation oder Screenreader angewiesen sind, schwer zugänglich sein. Solche Nutzer verlassen sich auf die semantische Struktur, um durch eine Seite zu navigieren und Inhalte schnell zu finden.
  • Webstandards: Bestimmte Webstandards, wie die WCAG (Web Content Accessibility Guidelines), fordern eine klare und logische Strukturierung von Webseiteninhalten, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten.
  • SEO: Suchmaschinen berücksichtigen auch, ob Websites den (aktuellen) Anforderungen der User entsprechen und bewerten dies positiv.
  • Gesetzliche Verpflichtung: Mit Inkrafttreten des “Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes” werden Website-Betreiber in Deutschland (und der EU, es gilt der European Accessibility Act (kurz: EAA) dazu verpflichtet, ihre Website barrierefrei zu gestalten.
Beispiele für die Nutzung von Seitenregionen:
  • Statt Inhalte lose in <div>-Containern oder ohne klare Gliederung abzulegen, sollte man sie in semantischen Elementen wie <main>, <header>, <article>, <section>, oder <footer> strukturieren.

Wenn also bei der Überprüfung einer Website auf Barrierefreiheit der Hinweis “Inhalt nicht in Seitenregion enthalten” angezeigt wird, bedeutet das, dass Sie überprüfen sollten, ob der Inhalt in einer passenden Seitenregion untergebracht werden kann, um die Barrierefreiheit der Website zu verbessern.

Was sind Seitenregionen einer Website?

Seitenregionen einer Website sind die verschiedenen Teile oder Abschnitte, die die Struktur einer Webseite bilden. Typische Seitenregionen umfassen Kopfzeile (Header), Fußzeile (Footer), Hauptinhalt (Main), Seitennavigation (Sidebar) und mehr.

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Seitenregionen sind strukturelle Elemente einer Webseite, die dazu dienen, Inhalte logisch und benutzerfreundlich anzuordnen. Hier sind die häufigsten Seitenregionen:

  1. Header (Kopfzeile): Dies ist der obere Teil einer Webseite und enthält in der Regel das Logo, die Hauptnavigation und oft auch Kontaktdaten oder Suchfunktionen.
  2. Footer (Fußzeile): Der untere Bereich der Seite bietet Platz für Zusatzinformationen wie Impressum, Datenschutzerklärung, Sitemap und manchmal auch Kontaktinformationen oder soziale Medien-Links.
  3. Main (Hauptbereich): Dies ist der zentrale Teil einer Webseite, in dem der wichtigste Inhalt präsentiert wird. Hier finden Besucher die wesentlichen Informationen, die sie suchen.
  4. Sidebar (Seitenleiste): Eine Seitenleiste kann links oder rechts vom Hauptinhalt angeordnet sein und bietet Platz für zusätzliche Informationen, Links, Werbung oder andere Elemente.
  5. Navigation (Navigationsbereich): Oft im Header integriert, kann die Navigation auch als eigenständige Region betrachtet werden, insbesondere bei komplexen Websites mit umfangreichen Menüs.
  6. Aside (Randbereich): Dieser Bereich wird für Inhalte genutzt, die nicht unmittelbar zum Hauptinhalt gehören, wie z.B. verwandte Artikel, Werbung oder zusätzliche Links.

Diese Regionen helfen dabei, eine Website benutzerfreundlich und ästhetisch ansprechend zu gestalten. Sie ermöglichen es den Besuchern, schnell und intuitiv durch die Website zu navigieren und relevante Informationen effizient zu finden.

Für welche Arten von Inhalten müssen im Sinne des BFSG ARIA-Rollen und ARIA-Labels verwendet werden?

Nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) und den WCAG 2.1-Richtlinien ist die Verwendung von ARIA-Rollen und -Labels erforderlich, wenn die native HTML-Semantik nicht ausreicht, um assistiven Technologien wie Screenreadern zusätzliche Informationen über die Funktion, den Status oder die Bedeutung eines Elements zu vermitteln. ARIA-Rollen und -Labels sind insbesondere für interaktive Elemente, benutzerdefinierte Widgets, nicht sichtbare Inhalte, komplexe Strukturen und dynamische Inhalte wichtig, um deren Zugänglichkeit zu verbessern. Bei Bildern, die eine funktionale Rolle einnehmen oder keinen sichtbaren Kontext bieten, ist ebenfalls ein entsprechendes ARIA-Label oder eine ARIA-Rolle notwendig. Rein dekorative Bilder sollten mit role=”presentation” oder aria-hidden=”true” markiert werden, um von Screenreadern ignoriert zu werden. Dennoch sollte der Einsatz nativer HTML-Semantik bevorzugt werden, da sie von assistiven Technologien besser unterstützt und weniger fehleranfällig ist.

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Im Sinne des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) und der WCAG 2.1-Richtlinien müssen ARIA-Rollen und ARIA-Labels für Inhalte verwendet werden, die assistiven Technologien wie Screenreadern zusätzliche semantische Informationen bereitstellen sollen. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn die native HTML-Semantik nicht ausreicht, um die Funktion, den Status oder die Bedeutung eines Elements zu vermitteln.

Verwendung von ARIA-Rollen und -Labels ARIA-Rollen und -Labels für interaktive Elemente ohne ausreichende HTML-Semantik
  • Benutzerdefinierte Widgets wie Akkordeons, Tabs oder Schalter benötigen ARIA-Rollen (z. B. `role=”button”`) und Zustände (z. B. `aria-expanded`), um ihre Funktion und ihren Status klar zu definieren.
ARIA-Rollen und -Labels für nicht sichtbare oder beschriftete Inhalte: 
  • Elemente ohne sichtbare Beschriftung benötigen ein `aria-label` oder `aria-labelledby`, um einen zugänglichen Namen bereitzustellen. Dies gilt z. B. für Icons oder Bilder, die als Bedienelemente fungieren.
ARIA-Rollen und -Labels für komplexe Strukturen:
  • Inhaltsbereiche wie Tabellen, Listen oder Navigationsmenüs können mit ARIA-Rollen (z. B. `role=”navigation”`) versehen werden, um ihre Struktur und Funktion zu verdeutlichen.
ARIA-Rollen und -Labels für dynamische Inhalte:
  • Wenn sich Inhalte dynamisch ändern (z. B. durch AJAX-Updates), können Attribute wie `aria-live` oder `aria-busy` verwendet werden, um Screenreader-Nutzern Änderungen mitzuteilen.
Spezifische Anforderungen für Bilder

Ein Bild muss über eine ARIA-Rolle und/oder ein ARIA-Label verfügen, wenn:

  • das Bild eine funktionale Rolle hat: Beispielsweise als Schaltfläche oder Link (`role=”button”` oder `role=”link”`), wobei ein `aria-label` erforderlich ist, um die Funktion zu beschreiben.
  • das Bild keinen sichtbaren Kontext bietet: Ein `aria-label` oder `aria-labelledby` ist nötig, wenn das Bild eine Bedeutung vermittelt, die nicht aus dem Kontext ersichtlich ist.
  • das Bild rein dekorativ ist: Es sollte mit `role=”presentation”` oder `aria-hidden=”true”` ausgezeichnet werden, damit es von Screenreadern ignoriert wird.
Grundsatz

Wo immer möglich, sollte jedoch native HTML-Semantik Vorrang haben, da diese von assistiven Technologien besser unterstützt wird und weniger fehleranfällig ist.

Welche technischen Aspekte sind bei der Umsetzung von Barrierefreiheit besonders zu beachten?

Bei der technischen Umsetzung von Barrierefreiheit sind vor allem die Zugänglichkeit der Navigation, die Lesbarkeit von Texten, die Verwendung von ARIA (Accessible Rich Internet Applications)-Labels und die Kompatibilität mit Screenreadern zu beachten.

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Technische Aspekte spielen eine entscheidende Rolle für die Barrierefreiheit einer Website oder App. Wichtige Faktoren sind:

  1. Strukturierte HTML-Dokumente: Korrekte Verwendung von HTML5-Tags, um Struktur und Semantik des Contents klar zu definieren.
  2. ARIA-Labels: Einsatz von ARIA-Labels und -Rollen, um zusätzliche Informationen über Elemente der Benutzeroberfläche für Screenreader-Nutzer bereitzustellen.
  3. Tastatur-Navigation: Sicherstellung, dass alle Interaktionen und Navigationselemente vollständig über die Tastatur bedienbar sind.
  4. Responsive Design: Gewährleistung, dass Ihre Website auf allen Geräten und Bildschirmgrößen zugänglich ist.
  5. Kontrast und Farbgebung: Einhaltung von Richtlinien für ausreichenden Kontrast zwischen Text und Hintergrund und die Vermeidung von Farben als einzige Informationsquelle.

Indem Sie diese technischen Aspekte beachten, können Sie eine umfassende Zugänglichkeit für alle Nutzer sicherstellen und gleichzeitig die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben gewährleisten. Kontaktieren Sie uns, um mehr über unsere Dienstleistungen zur Überprüfung und Zertifizierung der Barrierefreiheit zu erfahren. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre digitalen Angebote für alle Nutzer zugänglich zu machen, in dem wir die Barrierefreiheit Ihrer Website verbessern.

Wie kann ich sicherstellen, dass mein Content stets barrierefrei bleibt?

Um sicherzustellen, dass Ihr Content stets barrierefrei bleibt, sollten Sie Richtlinien für die Erstellung barrierefreien Contents implementieren und regelmäßige Schulungen für Ihr Team anbieten. Zudem sollten Sie Ihre Website regelmäßig überprüfen lassen!

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Barrierefreiheit sollte bei jedem Schritt der Content-Erstellung berücksichtigt werden. Hier sind einige Strategien:

  1. Richtlinien und Standards: Entwickeln Sie klare Richtlinien, die festlegen, wie barrierefreier Content erstellt wird, einschließlich der Verwendung von Alternativtexten für Bilder, zugänglichen Video- und Audiomaterialien sowie der Einhaltung der Lesbarkeitsstandards.
  2. Schulungen: Regelmäßige Schulungen und Workshops für Ihr Content-Team können das Bewusstsein für Barrierefreiheitsthemen schärfen und die Fähigkeiten zur Erstellung zugänglicher Inhalte verbessern.
  3. Tools und Ressourcen: Nutzen Sie Tools zur Überprüfung der Barrierefreiheit, um sicherzustellen, dass Ihr Content den WCAG-Richtlinien entspricht.
  4. Feedback von Nutzern: Einrichtung eines Feedback-Mechanismus, um von Nutzern mit Behinderungen direkt zu lernen und Verbesserungen basierend auf ihren Erfahrungen zu implementieren.

Sicherheit erhalten Sie zudem durch unsere regelmäßigen Barrierefreiheits-Reports.

Wie oft sollte ein Barrierefreiheits-Audit durchgeführt werden?

Ein Barrierefreiheits-Audit sollte regelmäßig durchgeführt werden, idealerweise mindestens einmal jährlich oder jedes Mal, wenn signifikante Änderungen an Ihrer Website oder mobilen App vorgenommen werden.

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Ein Barrierefreiheits-Audit ist nicht nur ein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Prozess, der sicherstellt, dass Ihre digitalen Angebote kontinuierlich den gesetzlichen Anforderungen und den Bedürfnissen Ihrer Nutzer entsprechen. Wir empfehlen:

  1. Jährliche Audits: Um mit technologischen Entwicklungen und Änderungen in den Barrierefreiheitsstandards Schritt zu halten.
  2. Nach größeren Updates: Jedes Mal, wenn wesentliche Änderungen an der Struktur, dem Inhalt oder der Funktionalität Ihrer Website oder App vorgenommen werden, sollte ein Audit durchgeführt werden, um neue Barrieren zu identifizieren und zu adressieren.
  3. Bei gesetzlichen Änderungen: Wenn neue Gesetze oder Vorschriften in Kraft treten, ist ein Audit notwendig, um Compliance sicherzustellen.

Um sicherzugehen, dass Ihre Website fortwährend die gesetzlichen Auflagen zur Barrierefreiheit erfüllt, bieten wir regelmäßige Barrierefreiheits-Scans an und dokumentieren die Ergebnisse automatisch in Barrierefreiheits-Reports.

Welches Level an Barrierefreiheit muss ich umsetzen?

Das erforderliche Level an Barrierefreiheit, das umgesetzt werden muss, richtet sich nach den WCAG-Richtlinien, wobei meistens mindestens Level AA erforderlich ist.

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Für die meisten Websites und mobilen Anwendungen wird empfohlen, mindestens die Stufe AA der WCAG 2.1 zu erfüllen. Diese Stufe umfasst eine breite Palette von Empfehlungen für das Design und die Entwicklung, um Barrieren für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen (visuell, auditiv, motorisch, sprachlich) zu minimieren. Diese Stufe ist in der Regel ausreichend, um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen und die Nutzung durch eine breite Benutzerbasis zu ermöglichen.

Mit unserem Barrierefreiheits-Audit überprüfen wir, inwieweit Ihre Website bereits die Kriterien für Level AA erfüllt oder wie Sie die Barrierefreiheit verbessern können, um dieses Level zu erreichen.

Welche Vorteile bietet die automatische Erstellung von Alt-Texten durch PERIMETRIK®?

Automatisierte Alt-Texte sparen Zeit, verbessern die Barrierefreiheit und erhöhen den SEO-Wert Ihrer Website.

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Die automatische Generierung von Alt-Texten durch unsere KI-Lösung bietet mehrere Vorteile: Sie spart erhebliche Zeit bei der Content-Pflege, da keine manuelle Texterstellung mehr notwendig ist. Zudem verbessert sie die Barrierefreiheit Ihrer Website, indem sie sicherstellt, dass alle Bilder adäquate Textbeschreibungen haben, was für Menschen mit Sehbehinderungen wichtig ist. Schließlich steigert sie den SEO-Wert Ihrer Website, indem sie sicherstellt, dass Bilder in Suchmaschinen richtig indiziert und gefunden werden können. PERIMETRIK® sorgt auch für kontinuierliche Updates und Optimierungen der KI-Modelle, um die Relevanz und Genauigkeit der Alt-Texte zu gewährleisten.

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